Ausbildung zum Verfahrensmechaniker/in für Beschichtungstechnik

Klassische duale Berufsausbildung

Ausbildungsdauer:

3 Jahre

Arbeitszeit:

Schichtdienst

Voraussetzungen:

  • mittlerer Schulabschluss (Realschule) oder guter Hauptabschluss
  • Teamfähigkeit
  • handwerkliches Geschick
  • logisches Denkentechnisches Verständnis
  • die Bereitschaft, im Schichtdienst zu arbeiten

Aufgaben/Tätigkeit:

1) Vorbehandlung und Reinigen der Werkstücke

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik reinigen und entfetten die Oberflächen der Werkstoffe vor der Beschichtung. Werkstoffe sind z.B. Holz, Metall, Stahl oder Kunststoff und kommen meist direkt aus der Produktion. Anschließend müssen die Werkstücke grundiert werden, bevor die eigentliche Farbe aufgetragen wird.

2) Beschichtung

Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik programmieren und überwachen die automatisierten Anlagen. Auch die Auswahl der Farb- und Beschichtungsstoffe (wie z.B. Lacke, Farben, Kunststoffe, Korrosionsschutzmittel) sowie des Beschichtungsverfahrens gehören zu den Aufgaben.
Es gibt z.B.

  • Thermische Spritzverfahren (der Beschichtungsstoff wird vor dem Aufspritzen angeschmolzen)
  • Pulverbeschichtung (Der Stoff liegt als Pulver vor und haftet dann aufgrund der elektrostatischen Aufladung)
  • Nasslackierung

Während der Beschichtung kontrolliert der Verfahrensmechaniker/innen für Beschichtungstechnik, ob die Anlagen mit Farbstoffen bestückt sind und füllt sie auf. Alle Arbeitsschritte müssen protokolliert werden.

3) Qualitätskontrolle

Am Ende bleibt das Überprüfen, ob der Beschichtungsvorgang erfolgreich war und das Stück gleichmäßig und in der richtigen Farbe und Beschichtungsdicke beschichtet ist.

Inhalte der Ausbildung

Die Ausbildung findet im dualen System statt.

In der Berufsschule liegen die Schwerpunkte auf den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern: Physik, Chemie, Verfahrenstechnik. Die Grundlagen werden Ihnen helfen zu verstehen, wie Lacke, Farben und Beschichtungen und die Beschichtungsverfahren funktionieren.
Bei uns im Betrieb vermitteln wir die praktische Seite: Sie werden an allen Stationen ausprobieren und dann von Anfang an mit arbeiten. Selbstverständlich steht Ihnen am Anfang ein Ausbilder zur Seite. Sie lernen die Arbeit mit den Anlagen: das Bestücken, das Programmieren und Steuern, aber auch das Warten und das Veranlassen von Reparaturen.

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